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TuS Koblenz

Radfahren in Koblenz

Mein Hobby: Radsport

Radfahren in Koblenz - oft genug ein Abenteuer...

Als aktiver Radsportler fahre ich jährlich einige Tausend Kilometer mit dem Rennrad bei Radsportveranstaltungen für die BSG-BWB, bin aber auch oft genug mit dem (normalen) Fahrrad in Koblenz unterwegs - und nicht nur bei der sommerlichen "Koblenzer Biergartentour" (eine inoffizielle Rundfahrt, bei der die Teilnehmer jeden Koblenzer Biergarten aufsuchen und anschließend einen Deckel oder Kassenbon als Beleg vorzeigen müssen). Nein, das Abenteuer fängt auf den Straßen in Koblenz an:

In Zeiten leerer Kassen ist es billiger, Hinweisschilder für "Straßenschäden" / "Frostschäden" / etc. aufzustellen, als zu sanieren... wenn man in Koblenz überhaupt auf Gefahren aufmerksam macht. Und da sich ja der Stadtrat mehrheitlich für die Bundesgartenschau 2011 entschieden hat und somit jeden Cent dafür braucht, werden wohl demnächst die Schlaglöcher in den Fahrbahnen und Gehwegen mit Rollrasen ausgelegt...

In Koblenz gewinnt man leicht den Eindruck, dass den Verantwortlichen die Radfahrer ziemlich egal sind. Zwar gibt es ein paar Radwege, oder auch mal ein paar Ausschilderungen, aber das war es dann meist schon. Größtenteils muß sich der Radfahrer als Verkehrsteilnehmer auf der Straße bewegen, denn auf dem Bürgersteig behindert er ja die Fussgänger - und die häufigen Falschparker... Halt, es gibt doch eine Radwegekarte von Koblenz, aber die ist schon über 6 Jahre alt... Wird wohl langsam mal Zeit, eine neue Version herauszugeben!!!

Im Industriegebiet... wer will hier noch mit seinem Rad über diese Löcherpiste fahren?

Ebenfalls Industriegebiet: knapp 40cm breit ist der Radweg an der Baumscheibe, und dann wird der Teer noch stark von den Baumwurzeln hochgedrückt...

Vorsicht Gefahr! An diesem Andreaskreuz auf dem Radweg in Nähe von CORUS fehlt der Schutzbügel. Hier kann man sich am scharfen Blech schwere Verletzungen zuziehen

So muß ein Andreaskreuz gesichert sein, aber im Industriegebiet interessiert das die Verantwortlichen wohl nicht...

Kurz vor der Balduinbrücke ... wer parkt denn da auf dem Radweg?

Hier parkt ein Fahrzeug eines Pflegedienstes auf dem Radweg in Lützel. Antwort der Fahrerin: "Wo ist denn hier ein Radweg? Das ist der Parkstreifen..." Mittlerweile ist hier der Radweg ausgebaut!

Vor dem Löhr-Center: der Radweg wird als Parkstreifen mißbraucht: "Geiz ist geil", während Mama einkauft, spart sich Papa die Parkgebühr...

Statt instandzusetzen, wird ein Schild aufgestellt - es ist billiger, und außerdem ist man ja dann selber schuld, wenn man zu Schaden kommt - die Stadt hat ja gewarnt....

 

Zum Beispiel gibt es vor dem Löhr-Center einen farblich markierten Radweg, doch wird er ständig als Parkstreifen oder Warteplatz zur Einfahrt ins Center mißbraucht. Oft genug fahren Polizeifahrzeuge vorbei oder halten auch im Busbahnhof des Centers, um einen "Langfinger" abzuholen, doch für den zugestellten Radweg fühlt sich keiner zuständig. Und die städtischen Hilfspolizisten vom Ordnungsamt? Fehlanzeige... Dabei wäre es doch so einfach, wie es verschiedene Gerichtsurteile zeigen...

Und wenn man dann auf der Straße fahren muß, beginnt der Slalom um die Schadstellen auf den Straßen. Ob da wohl das Tiefbauamt mal ein paar Schaufeln Teer übrig hat, um diese Gefahrenstellen auszubessern? Oder muß erst jemand verunglücken?

Auf den Radwegen im Industriegebiet ist die Situation katastrophal: Bäume, Verkehrszeichen, Andreaskreuze - alles steht auf dem "sogenannten" Radweg. Und die Wurzeln der Bäume drücken mittlerweile den Teerbelag hoch. Reißt er, gibt es im Winter erneute Frostschäden. Aber das scheint ja niemanden der Verantwortlichen zu interessieren...

Wer noch ein paar interessante Stellen kennt, die ich zeigen sollte, kann sie mir gerne mitteilen...

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